Heckenschnitt

 

Schneiden Sie eine Hecke nie bei starker Sonneneinstrahlung. Damit vermeiden Sie Verbrennungen. Eine dichte und kompakte Hecke erhalten Sie bei regelmäßigem Rückschnitt.

Die Schnittzeiten für immergrüne Hecken sind im April und Ende Juli bis Anfang August.
Damit möglichst viele der verbleibenden Knospen zum Austrieb angeregt werden,             
sollten nur die frischen Jahrestriebe geschnitten werden.

In den meisten Fällen reicht es aus, wenn eine Hecke nur einmal im Jahr geschnitten wird. Bei stark wachsenden Pflanzen wie Leylandii (Bastardzypresse) ist es ratsam, zweimal im Jahr zu schneiden. Das gleiche gilt auch bei niedrigen Hecken.

Wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind sollten empfindliche Pflanzen                      
wie z.B. Buxus sempervirens und Ligustrum ovalifolium erst spät zum Frühjahr geschnitten werden.

Schneiden Sie die Hecke in Form eines Trapezs. Damit verhindern Sie, dass die Pflanzen von unten kahl werden. Die unteren Triebe werden etwas länger als die oberen gelassen. Spannen Sie Schnüre um gerade Linien zu erhalten, die dann als Richtmaß dienen.           
Bei sehr schattenverträglichen Pflanzen wie Eiben oder Kirschlorbeer kann auch ein rechteckiges Profil gewählt werden.

Die Schnittzeit bei Laubhecken ist im Spätherbst zu empfehlen. Wegen des Brutschutzes sollte zu einem früheren Zeitpunkt nicht geschnitten werden.

Wie auch bei den immergrünen Gehölzen sollten Sie bei Laubhecken ein trapezförmiges Schnittprofil wählen. Die Lichteinwirkung ist so überall gleich gewährleistet.